Dank unserer frühen Ankunft in Lissabon konnten wir, 32 Damen der KFI, zusammen mit unserem Reiseleiter Stefan schon am Morgen mit dem Bus Richtung Porto starten. Unser erster Halt war in Sintra, wo wir die ehemalige Sommerresidenz der portugiesischen Könige schon von weitem sehen konnten.


Nach einem Rundgang durch das historische Zentrum des Städtchens ging es weiter nach Óbidos, ein zauberhafter Ort, der für seinen Kirschlikör bekannt ist.


Danach erreichten wir das wunderbar am Atlantik gelegenen Nazaré. Die Fischlokale am Strand luden uns zur Mittagspause ein. In der spektakulär hoch oben auf den Klippen liegenden Oberstadt Sitio besuchten wir dann das Heiligtum der „Nossa Senhora de Nazaré“ (Unsere Liebe Frau von Nazaret). 

Den nächsten Tag verbrachten wir in Porto, besichtigten u.a. den Börsenpalast und die Kirche Sao Francisco.
Auch eine Portweinkellerei stand auf dem Programm.



Die Fahrt durch das Douro-Tal war ein Erlebnis. Zwischendurch machten wir halt bei einer Weinkellerei. Hier dreht sich alles um den Moscatel-Wein, den wir natürlich auch probieren durften. Nach einem Mittagessen auf einer Quinta mit herrlichem Blick über die Weingärten ging es weiter nach Pinhao. Von dort erlebten wir bei sommerlichem Wetter das Weltkulturerbe Douro-Tal vom Wasser aus bei einer erholsamen Bootsfahrt. 
Am 4. Tag verließen wir Porto und besuchten die schöne Hafenstadt Aveiro mit ihrem Labyrinth von Kanälen, Flüssen und Bächen.


Danach ging es weiter nach Coimbra.

Wir sahen mit der Kirche Santa Cruz eines der schönsten Bauwerke des Landes und natürlich auch die berühmte Universität mit ihrer überwältigenden Bibliothek.


In Tomar, der Stadt der Tempelritter, besichtigten wir am nächsten Tag die Christusritterburg.


Danach fuhren wir weiter zum berühmten Wallfahrtsort Fatima und besuchten die Rosenkranz-Basilika und die neue Basilika zur Heiligen Dreifaltigkeit, die erst 2007 geweiht wurde. Es war beeindruckend.
Auf dem Weg nach Lissabon machten wir bei einer Olivenplantage nahe Abrantes Halt. Nach einem interessanten Spaziergang durch das herrliche Landgut konnten wir einige Olivenöle verkosten.


Die nächsten drei Tage verbrachten wir in Lissabon, spazierten durch die auf und ab führenden Gassen der Altstadt Alfama und genossen einen imposanten Blick auf das Barro Alto, die Oberstadt, den Rossio und die Baixa (Unterstadt) und den Fluss Tejo und erfuhren von Stefan viel über die Stadt und ihre Geschichte. 
Einige genossen auch noch am späteren Abend die beleuchtete Stadt.


Im Belém-Viertel erwartete uns das Hieronymuskloster, ein faszinierendes Beispiel der Baukunst. Auch den Turm von Belém sowie das Entdeckerdenkmal, das an die großen Seefahrer der Entdeckerzeit erinnert, konnten wir bestaunen. 

Am letzten Tag rundete die berühmte Christusstatue „Cristo Rei“ unser Programm ab. Von hier aus genossen wir noch einmal den beeindruckenden Ausblick auf Lissabon, den Fluss Tejo und die an die Golden Gate Bridge in San Francisco erinnernde Hängebrücke des 25. April.

Auf dem Weg zum Flughafen machten wir noch einen Halt auf dem Expo-Gelände von 1998, dem heutigen Park der Nationen mit seinen weitläufigen Promenaden an der Tejo-Mündung.

Eine wunderschöne Reise bei herrlichem Wetter ging zu Ende.